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Vermietung

Videowand

Kurze Definition

Eine Videowand ist eine großformatige Anzeigeinstallation aus mehreren Bildschirmen oder LED-Modulen, die gemeinsam als eine einheitliche Anzeigefläche fungieren – typischerweise als Bühnenrückwand oder Raumgestaltungselement.

Ausführliche Erklärung

Videowände sind das visuell präsenteste Element moderner Veranstaltungsbühnen. Sie bestehen aus LCD-Monitoren mit schmalen Rahmenabständen, Rear-Projection-Cubes oder – am häufigsten – direkt leuchtenden LED-Modulen, die wegen ihrer Helligkeit und nahtlosen Oberfläche den Markt dominieren.

Größe und Auflösung werden durch den minimalen Betrachtungsabstand und die Gesamtfläche bestimmt: Eine Wand mit 2,5-mm-Pitch liefert bei 4 × 2,25 Metern eine Auflösung von 1600 × 900 Pixeln, für Full-HD-Darstellung ist mindestens 1920 × 1080 Pixel nötig. Die Steuerung erfolgt über Videocontroller, die das Eingangssignal auf die Empfängerkarten der Module verteilen. Bei aufwendigen Shows mit mehreren unabhängigen Zonen kommt zusätzlich ein Medienserver zum Einsatz; die Integration in das Bühnenbild erfordert enge Abstimmung mit Licht- und Bühnengewerken.

Relevanz im Themenbereich

Videowände sind heute das visuelle Standardelement professioneller Event-Bühnen. Sie ersetzen klassische Hintergrunddekorationen und sind durch ihren modularen Aufbau flexibel für unterschiedliche Raumgrößen und Formate einsetzbar.

Praxisbeispiel

Für ein Firmenjubiläum wird eine zentrale Videowand mit 6 × 3,5 Metern und 3,9-mm-Pitch aufgebaut, ergänzt durch zwei seitliche Flügelelemente in L-Form. Der Medienserver spielt ein multizonales Content-Konzept ab: Während der Keynote zeigen die Flügel Präsentationsfolien, die Hauptwand läuft mit Live-Kamerabild.

Verwandte Begriffe

LED-Wall, Medienserver, Videomischer, Signalmanagement