Kurze Definition
Taschensender und Taschempfänger sind die beiden tragbaren Geräte einer Personenführungs- bzw. Flüsteranlage: Der Sender überträgt die Stimme des Sprechers, die Empfänger geben sie an die Zuhörer aus.
Ausführliche Erklärung
Diese beiden Geräte bilden das Kernpaar jeder PFA/Flüsteranlage. Der Taschensender wird vom Sprecher oder Dolmetscher getragen; an ihn wird ein Mikrofon (oft Ansteck- oder Headset-Mikrofon) angeschlossen, und er sendet das Signal per Funk. Die Taschenempfänger tragen die Zuhörer; sie empfangen das Signal und geben es über einen angeschlossenen Kopfhörer aus – wahlweise Einohrhörer, Bügel- oder Kinnbügelmodell.
Wichtig bei der Planung sind Kanalwahl (mehrere Kanäle erlauben parallele Sprachen oder Gruppen), Reichweite und Frequenzkoordination (damit sich benachbarte Anlagen nicht stören), Akkulaufzeit sowie Stückzahl und Hygiene bei der Ausgabe. Ein Sender kann beliebig viele Empfänger versorgen – ideal für größere Gruppen. Bei mehreren Sprachen arbeitet man mit mehreren Sendern auf unterschiedlichen Kanälen, zwischen denen die Empfänger umschalten.
Relevanz im Themenbereich
Taschensender und -empfänger sind die konkreten Bausteine der mobilen Sprachübertragung. Wer ihre Eigenschaften kennt, plant Kanäle, Reichweite und Stückzahlen richtig.
Praxisbeispiel
Für eine zweisprachige Führung kommen zwei Taschensender (je eine Sprache auf eigenem Kanal) und 40 Taschenempfänger zum Einsatz; die Gäste wählen am Empfänger ihre Sprache und schalten bei Bedarf um.
Verwandte Begriffe
Personenführungsanlage (PFA), Führungsanlage (PFA), Flüster-Dolmetscheranlage, Empfänger (Konferenzempfänger), Einohrhörer