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Vermietung

Multiscreen-Setup

Kurze Definition

Ein Multiscreen-Setup ist eine Konfiguration aus mehreren gleichzeitig betriebenen Displays oder Projektionsflächen, die entweder ein gemeinsames Bild oder unterschiedliche Inhalte an verschiedenen Positionen im Raum zeigen.

Ausführliche Erklärung

Multiscreen-Setups sorgen dafür, dass alle Teilnehmenden im Raum – unabhängig von ihrer Sitzposition – eine gute Sicht auf die präsentierten Inhalte haben. Typische Konfigurationen sind ein Hauptscreen mit seitlichen Repeater-Screens für breite Säle, überlagerte Multi-Layer-Darstellungen aus Bühneninhalt und Live-Kamera oder unabhängige Zone-Screens für Foyers und Nebenbereiche.

Technisch basiert ein Multiscreen-Setup auf Signalverteilung, Scalern und Videocontrollern. Bei unterschiedlichen Inhalten auf verschiedenen Displays kommt ein Medienserver mit mehrkanaliger Ausgabe zum Einsatz. EDID-Management und Timing-Synchronisation über Gen-Lock sorgen dafür, dass alle Displays zeitlich exakt synchron laufen. Bei der Planung sind Sichtlinienanalyse, Betrachtungswinkel sowie Raumhöhe und -breite entscheidend; komplexe Setups werden vorab in 3D-Planungstools visualisiert.

Relevanz im Themenbereich

Multiscreen-Setups gehören bei mittelgroßen und großen Veranstaltungen zum Standard. Sie verbessern die Informationsverteilung im Raum und ermöglichen kreative Inszenierungen mit mehreren Bildzonen.

Praxisbeispiel

Bei einer Jahrestagung mit 600 Teilnehmenden wird ein Multiscreen-Setup aus einer zentralen Hauptprojektion (8 m Breite) und vier seitlichen Wiederholerdisplays aufgebaut. Alle Screens zeigen synchron den Bühnen-Feed; ein zusätzlicher Foyer-Screen dient der Besucherführung vor und nach der Veranstaltung.

Verwandte Begriffe

Signalverteilung, Medienserver, Videomischer, Signalmanagement