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Monitor (Audio) / Bühnenmonitor

Kurze Definition

Ein Bühnenmonitor ist ein auf der Bühne aufgestellter Lautsprecher, der Künstlern, Moderatoren oder Rednern einen individuellen Mix zurückspielt – damit sie sich selbst und andere Bühnenelemente klar hören können.

Ausführliche Erklärung

Während die Hauptbeschallung das Publikum versorgt, ist der Bühnenmonitor für die Performer bestimmt. Ohne ausreichendes Monitoring können Künstler ihre Intonation und ihr Timing nicht kontrollieren; Redner verlieren den Anschluss an ihr Skript. Typische Monitore sind keilförmig und werden auf dem Bühnenboden vor dem Künstler positioniert.

Jeder Künstler benötigt in der Regel einen individuellen Mix: Der Sänger möchte primär die eigene Stimme und den Rhythmus, der Bassist Kick-Drum und Bass laut, der Moderator ein gutes Sprach-Return. Diese Mixes werden am Monitor-Pult oder über Aux-Sends am FOH-Pult separat erstellt. Bühnenlautsprecher sind akustisch herausfordernd, da sie im Aufnahmebereich der Mikrofone liegen und Rückkopplungen auslösen können. In-Ear-Monitoring wird zunehmend als Alternative eingesetzt.

Relevanz im Themenbereich

Bühnenmonitore sind ein oft unterschätztes Element der Veranstaltungstechnik. Schlecht eingestelltes Monitoring ist eine häufige Ursache für Rückkopplungen und unzufriedene Künstler.

Praxisbeispiel

Bei einem Firmen-Event mit Live-Gesang und Band werden vier Wedge-Monitore eingesetzt: zwei für die Sängerin, je einer für Gitarre und Keyboards. Ein Monitor-Engineer erstellt vier individuelle Mixes an einem separaten Digitalpult.

Verwandte Begriffe

In-Ear-Monitoring, Mischpult, Beschallungsanlage, FOH