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Mikrofon

Kurze Definition

Ein Mikrofon ist ein elektroakustischer Wandler, der Schallwellen in elektrische Signale umwandelt. In der Veranstaltungstechnik kommen verschiedene Typen für Sprache, Musik und Konferenzanwendungen zum Einsatz – von Handmikrofonen bis zu Grenzflächenmikrofonen.

Ausführliche Erklärung

Mikrofone unterscheiden sich nach Wandlerprinzip, Richtcharakteristik und Einsatzbereich. Die zwei wichtigsten Wandlerprinzipien sind dynamische Mikrofone, die robust und pegelfest sind und sich für laute Bühnenanwendungen eignen, und Kondensatormikrofone mit empfindlicherem, breitbandigerem Klang, die Phantomspeisung benötigen. Für Konferenzanwendungen kommen häufig Grenzflächen- und Schwanenhals-Kondensatormikrofone zum Einsatz.

Die Richtcharakteristik bestimmt, aus welchen Richtungen ein Mikrofon Schall aufnimmt: Kugel nimmt gleichmäßig aus allen Richtungen auf, Niere vorwiegend von vorne, Superniere und Hyperniere bieten noch stärkere Richtwirkung für laute Umgebungen. Die richtige Charakteristik ist entscheidend für Rückkopplungsfreiheit. Für die Praxis sind Lavaliermikrofone, Headset-Mikrofone, Handmikrofone und Grenzflächenmikrofone die wichtigsten Typen.

Relevanz im Themenbereich

Das Mikrofon ist der erste Baustein der Audiokette – Fehler an dieser Stelle lassen sich im weiteren Signalweg kaum korrigieren. Die richtige Wahl ist fundamental für professionelle Tonergebnisse.

Praxisbeispiel

Bei einer Podiumsdiskussion mit fünf Teilnehmenden werden Lavaliermikrofone mit Nierencharakteristik an jedem Teilnehmer eingesetzt. Am Moderatorenpult steht ein Schwanenhals-Kondensatormikrofon; alle Signale laufen in ein Digitalmischpult.

Verwandte Begriffe

Funkmikrofon, Mischpult, Beschallungstechnik