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Mikrofon (Konferenz)

Kurze Definition

Ein Konferenzmikrofon nimmt den Redebeitrag eines Teilnehmers auf und speist ihn in die Tagungs- und Dolmetschanlage ein – als Grundlage für Beschallung, Aufzeichnung und Verdolmetschung.

Ausführliche Erklärung

Das Mikrofon ist der erste Punkt der gesamten Signalkette – und damit der wichtigste. Was hier nicht sauber aufgenommen wird, lässt sich später durch keine Technik mehr retten. Gerade beim Simultandolmetschen gilt: Schlechter Originalton bedeutet schlechte Verdolmetschung, denn die Dolmetscher können nur übertragen, was sie klar hören.

Im Konferenzbereich kommen meist Schwanenhalsmikrofone an festen Sprechstellen, Hand- oder Funkmikrofone für das Publikum sowie Ansteckmikrofone für Redner auf der Bühne zum Einsatz. Entscheidend ist die Richtcharakteristik: Ein Mikrofon, das gezielt die Stimme aufnimmt und Störgeräusche ausblendet, sorgt für verständlichen Ton. Wichtig ist außerdem die Mikrofondisziplin – also dass immer nur dann gesprochen wird, wenn das Mikrofon aktiv ist, und nicht mehrere gleichzeitig offen sind.

Relevanz im Themenbereich

Ohne gutes Mikrofon keine gute Konferenz. Es ist die Eingangsstufe für Beschallung, Mitschnitt und Verdolmetschung – und damit qualitätsentscheidend für alles, was danach kommt.

Praxisbeispiel

Bei einer Podiumsdiskussion erhält jeder der fünf Gäste ein eigenes Schwanenhalsmikrofon mit Sprechtaste. So bleibt der Ton sauber getrennt, die Dolmetscher hören jeden Sprecher klar – und der Mitschnitt ist später ohne Übersprechen verwertbar.

Verwandte Begriffe

Mikrofonanlage, Sprechstelle, Originalton, Mikrofonkette, Tagungstechnik