Kurze Definition
Im Veranstaltungskontext bezeichnet ein Bildschirm oder Monitor ein stationäres Display zur Anzeige von Inhalten – von Konferenzmonitoren über Bühnenmonitore (Confidence-Monitore) bis hin zu interaktiven Touchscreens für Messen und Ausstellungen.
Ausführliche Erklärung
Monitore und Bildschirme sind in der Eventtechnik in einer Vielzahl von Rollen im Einsatz. Als Konferenzmonitore dienen sie in Sitzungsräumen zur Anzeige von Präsentationen, Videokonferenz-Streams und Dokumenten. Als Bühnenmonitore – auch Confidence-Monitore oder Prompter-Displays genannt – zeigen sie Rednern ihre Notizen, Timer oder Folien, ohne dass das Publikum dies sieht.
Technisch unterscheidet man nach Panel-Typ (IPS, VA, OLED), Auflösung (Full HD bis 4K), Größe (22 bis 98 Zoll und mehr) und Helligkeit (gemessen in Nit). Für Veranstaltungen unter freiem Himmel oder in sehr hellen Umgebungen werden High-Brightness-Displays mit 2.500 bis 5.000 Nit eingesetzt. Wichtige Schnittstellen sind HDMI, DisplayPort, DVI und SDI.
Interaktive Touchscreen-Monitore spielen eine wachsende Rolle bei Messen, Showrooms und interaktiven Konferenzen. Großformatige Displays (65–98 Zoll) ersetzen zunehmend klassische Projektionen in kleineren Räumen, da sie wartungsärmer und einfacher zu betreiben sind.
Relevanz im Themenbereich
Bildschirme und Monitore sind universelle Arbeitsmittel in der gesamten Veranstaltungstechnik: vom kleinen Konferenzraum bis zur Großbühne. Ihre korrekte Auswahl nach Helligkeit, Auflösung und Einsatzort ist entscheidend für professionelle Präsentationen und den reibungslosen Ablauf von Events.
Praxisbeispiel
Bei einer Hauptversammlung eines DAX-Konzerns werden drei Confidence-Monitore vor der Bühne aufgestellt, damit Redner ihre Präsentationsfolien und einen Countdown-Timer sehen. Im Backstage-Bereich zeigen Produktionsmonitore den Programm-Feed für das Regie-Team.
Verwandte Begriffe
LED-Wall, Videowand, Projektor, Signalverteilung, Mediensteuerung, Touchscreen, Display-Wand